Bären für Berlin
 

Der Fernkabelbär im Stadtpark © Stadt Rastatt, 2015

So sah Bruno, der Fernkabelbär in der Kehler Straße 33 aus, © Stadt Rastatt
Rastatt, Fernkabelbär
76437 Rastatt // Stadtpark

Der Fernkabelbär wurde Ende der 30er Jahre hergestellt und vor dem Verwaltungsgebäude der Deutschen-Fernkabel-Gesellschaft in Berlin aufgestellt.

1945:
Vom britischen 18. Army Group-Signal Regiment wurde der Fernkabelbär, von den Briten Bruno genannt, bei der Deutschen-Fernkabel-Gesellschaft in Berlin entdeckt und nach Herford gebracht.
1954:
Umzug des 18. Army Group-Signal Regiment nach Essen-Kray, der Bär zog mit um. Nach zwei Jahren Verhandlungen gaben die Briten den Steinbären als Akt des guten Willens an die DFKG zurück.
28.10.1957:
Umzug nach Rastatt in die Kanalstr. 33, der damaligen Zentrale der DFKG. Nach der Umzug der Firma in die Kehler Straße zog Bruno mit um.

28.05.1958:
Eine Kopie des Bären wurde angefertigt und als Bruno II dem 18. Army Group Signal Regiment übergeben. Bruno II wanderte von Hounslow bei London nach Catterick, Wilton und Corsham (Wiltshire), wo er noch 2011 neben dem Eingang zum Regiment-Hauptquartier stand.

bis 2014:
Nach Übergang der Deutschen-Fernkabel-Gesellschaft in die Nokia Siemens Networks GmbH & Co.KG 2008 stand der Bär bis 2014 auf einem mittlerweile der Telekom gehörenden Gelände, welches zum Vekauf stand, und war gefährdet irgendwo gelagert zu werden.
2014:
Mit Unterstützung der Stadt Rastatt und der Berliner Bärenfreunde wird der Bär symbolisch für einen Euro von der Telekom gekauft.
16.10.2014:
Der Bär zieht in den Stadtpark um und blickt in Richtung Berlin.
07.05.2015:
Bruno wurde frisch herausgeputzt. Neben einer gründlichen Reinigung wurden vor allem Risse in der Substanz geschlossen.